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1926 – 1950

In den folgenden Jahren wurde deshalb das Verlangen nach einer vereinseigenen Halle immer lauter. Da die sportlichen Leistungen sich von Jahr zu Jahr steigerten, wurden auch die Anforderungen an angemessene Trainingsbedingungen immer größer. Doch es dauerte noch bis 1930, ehe mit dem Bau der Turnhalle begonnen und der Rohbau unter großen Mühen erstellt wurde. Nach einer sechsjährigen Ausbauzeit fand 1936 dann endlich die feierliche Einweihung statt. Es war ein Meilenstein in der Geschichte des TV Rübenach.

Gönnten sich eine wohlverdiente Pause, Helfer beim Hallenbau 1933

Mit Beginn der Dreißiger Jahre traten vermehrt unsere Kinderturnriegen bei den hiesigen Turnfesten des Turngaues auf. Vorturner Ludwig Zils und der damalige Vereinsvorsitzender Johann Kollig kümmerten sich mit viel Engagement um den Nachwuchs des Turnvereins.

1932 unternahm der Verein mit einer Abordnung eine Fahrt in die Mosel-Stadt Trier

Siehe Schreiben von 2003.

Einen großen Stellenwert hatte in dieser Zeit das alljährliche Sommerschlussturnen, sowie das Familienfest am 2. Weihnachtstag. Hier veranstaltete der Verein jeweils ein Schauturnen sowie eine Verlosung für Mitglieder.1939 schloss dann die Reihe der Turnfeste mit einer Fahnenweihe und einem großen Schauturnen in Rübenach ab.

Erneut gab es Krieg. Wieder mussten die Männer zu den Waffen und in einen sinnlosen Krieg ziehen. Während des 2. Weltkrieges ruhte zwar der Übungsbetrieb für die nicht eingezogenen Turner keineswegs, doch fehlte es dem Verein in während dieser Zeit an einem geeigneten Vorturner. Nur noch im begrenzten Maße konnte das Turnen betrieben werden, bis zu allem Unglück die Turnhalle im Dezember 1944 von Bomben zerstört wurde. Was jedoch viel schlimmer schmerzte war die Gewissheit, dass 32 Mitglieder unseres Vereins aus diesem Krieg nicht mehr zurück kehrten …

Die notdürftig reparierte Turnhalle nach dem Krieg

Von 1945 an unterlag der Turnverein dann einem durch die Besatzungsmächte angeordneten Vereinsverbot. Erst vier Jahre später, 1949, durften sich die ehemaligen Mitglieder wieder neu konstituieren und die Vereinstätigkeit damit wieder aufnehmen. Unter Anleitung der älteren Turner lernte der Nachwuchs fortan wieder Pferdsprung oder den Handstand am Barren.

Das 50 jährige Stiftungsfest 1950 feierte man unter den gegebenen Verhältnissen. Die Turnhalle war noch zerstört und die Veranstaltungen fanden deshalb in verschiedenen Sälen statt. Nach dem Festkommers bei „Schosche“ fand im Anschluss an den Festgottesdienst – abgehalten in der damaligen Notkirche, Gast-stätte Ferber u. a. ein Tischtenniskampf zwischen TV Rübenach und TV Güls statt. Ein Schauturnen mit Keulenschwingen und Barrenturnen, sowie ein großer Festumzug durch Rübenachs Straßen rundete das damalige Programm ab. Es war wohl die erste größere Veranstaltung, die unsere Gemeinde nach dem Kriege wieder erleben durfte. Das die finanziellen Mittel in dieser Zeit noch äußerst gering waren, zeigte sich an der kleinen nur acht Seiten umfassenden Festschrift.

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